Die Tarifkommission der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie hat die Forderungsempfehlung an den IG Metall-Vorstand beschlossen: Demnach sollen die Monatsentgelte um 8,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten steigen. Außerdem fordert die Tarifkommission eine Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 32 Stunden mit vollem Lohnausgleich. „Diese Arbeitszeitverkürzung wäre damit der Einstieg in die 4-Tage-Woche, die dadurch in vielen Bereichen möglich wird“, so Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW und Verhandlungsführer.

DIE IG METALL FORDERT 8,5 PROZENT MEHR ENTGELT UND EINE 32 STUNDENWOCHE!

Darüber hinaus sollen die Tarifverträge zur Altersteilzeit, über den Einsatz von Werkverträgen und zur Beschäftigungssicherung für die rund 68.000 Beschäftigten verlängert werden.

„Die Beschäftigten erwarten angesichts der immer noch hohen Inflationsrate eine ordentliche Erhöhung ihrer monatlichen Entgelte“, so der Gewerkschafter. Dies habe auch eine Befragung unter den Beschäftigten der Eisen- und Stahlindustrie deutlich gemacht, an der sich über 11.000 Menschen beteiligt haben. So gaben 72 Prozent an, dass für sie eine Entgelterhöhung wichtig sei, um die Haushaltskasse zu stabilisieren.

Weitere Infos der IG Metall zur Tarifrunde 2023 findet ihr hier.

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Dein Team der IG Metall Duisburg-Dinslaken

ByJB